Seit dem Tod ihrer Eltern im Jahr 2021 führt Vanessa Ruhlmann die Familientradition der Herstellung von salzgehärtetem Steingut fort, die seit dem 18. Jahrhundert von Generation zu Generation weitergegeben wird. Dieses Töpfergeschirr stammt aus dem Jahr 1843.
Am 14. Januar 2022 wurde die Töpferei Wingerter-Ruhlmann aufgrund ihres architektonischen, historischen und wissenschaftlichen Interesses per Präfekturdekret unter Denkmalschutz gestellt.
Am 24. Dezember 2022 beschloss das Kulturministerium, den Ort vollständig als historisches Denkmal einzustufen und hob dabei seine Authentizität, Integrität, Seltenheit und seinen dokumentarischen Wert hervor. Diese Klassifizierung umfasst: Wohnhaus, Werkstatt, Laden, Anbauwerkstatt, Holzofen, Scheune und Hof.
Die Sanierungsarbeiten begannen am 4. Dezember 2024 und werden voraussichtlich im Sommer 2027 mit öffentlicher Kofinanzierung abgeschlossen sein.
Die erste Phase der Arbeiten wird durch das Programm 175 des Kulturministeriums finanziert. Das Projekt wird von der Regionaldirektion für kulturelle Angelegenheiten Grand Est unterstützt. Ein Antrag auf Klassifizierung der Möbelsammlungen ist derzeit in Bearbeitung.
Im Rahmen der Heritage Mission unter der Leitung von Herrn Stéphane BERN, insbesondere dank der Organisation der Heritage Mission-Spiele der Française des Jeux, stellte die Heritage Foundation 250 € für die Erhaltung der Töpferwerkstatt Wingerter-Ruhlmann zur Verfügung.
Im Dezember 2024 wurde im Rahmen des Plans zum elsässischen Kulturerbe eine Finanzierungsvereinbarung mit der Europäischen Gemeinschaft des Elsass unterzeichnet. Ein Förderantrag wird derzeit bei der Region Grand Est eingereicht.
Sprachen
- Französisch
Öffnungszeiten
Kostumierte
- Gruppen begrüßen bis zu 10 Personen.
Art der Führung
- Führung für Einzelpersonen nach Vereinbarung
- Führung für Gruppen nach Vereinbarung
Preise
Kostenloser Besuch für Gruppen von bis zu 10 Personen (der eingenommene Erlös kommt der Restaurierung der Stätte zugute).