Die Synagoge, 1897 während der deutschen Besatzungszeit im neoromanischen Stil erbaut, war die dritte Synagoge in Soultz-sous-Forêts. Das umliegende Viertel, bestehend aus einer Ansammlung kleiner Fachwerkhäuser, war einst von jüdischen Familien bewohnt. Die jüdische Gemeinde verließ nach dem Zweiten Weltkrieg das Land und ließ sich in der Stadt nieder.
Kürzlich wurde die Synagoge von Soultz-sous-Forêts zum dritten Mal seit ihrem Bau eingeweiht. Tatsächlich wurde im Mai 2015 mit neuen Arbeiten begonnen. Ziel war der Einbau authentischer Buntglasfenster und die Restaurierung der Glühbirnen an den Türmen.
Dieses religiöse Gebäude steht seit 1994 unter Denkmalschutz; die Synagoge trug noch Spuren des Zweiten Weltkriegs. Diese Spuren einer schmerzhaften Vergangenheit wurden nun vollständig beseitigt.

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